Chemotherapie heilt Krebs zu 2 - 3 %

Auszug aus dem Vorwort der Studie von Dr. Dr. habil. Abel:

Die zytostatische Therapie gilt als feste Säule in der Behandlung maligner (bösartiger) Erkrankungen. Ihre Erfolge bei manchen Krebsformen wie Lymphomen sind bekannt und unbestritten. Wie sieht es aber in ihrem Hauptanwendungsgebiet, den fortgeschrittenen Karzinomen, aus? Dieser Frage geht ein Buch - verfasst von einem seit 15 Jahren in der Krebsforschung tätigen Biometriker - nach. Die Analyse der bis heute durchgeführten wissenschaftlichen Studien mündet in den ernüchternden Schluss, dass bei den meisten Organkrebsen keinerlei Belege dafür existieren, dass die Chemotherapie - speziell auch die immer mehr um sich greifende aggressive Hochdosistherapie - die Lebenserwartung verlängert oder die Lebensqualität verbessert. Vieles spricht eher gegen solche Effekte, eine Tatsache, die heute von namhaften Onkologen unverblümt zugegeben wird. Ausführlich geht das Buch auf zahlreiche in der Onkologie verbreitete Fehlschlüsse ein. Auch werden die Fragen diskutiert, wie es kommt, dass Onkologen die Therapie im Bewusstsein der Erfolglosigkeit dennoch anwenden, und welche Auswirkungen das Dogma „Chemotherapie" in der Onkologie hatte und hat. Die vorliegende Schrift ist das Resultat einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem Thema. In ihr hat sich, was anfänglich nur Verdacht war, zur Gewissheit verdichtet: Auch heute noch, nach mehreren Dekaden intensiver klinischer Therapie-forschung an zytostatischen Substanzen, fehlt für die allermeisten Krebse jegliche Evidenz dafür, dass die mit diesen Substanzen durchgeführte Krebsbehandlung überhaupt einen günstigen Einfluss auf die Lebenserwartung ausübt. Die gemeinhin verbreiteten Erfolgsmeldungen sind, was die epithelialen (Zellen betreffenden) Krebse anbetrifft, zumindest irreführend. Sie beruhen in der Regel auf falschen Schlüssen aus unzulänglichem Datenmaterial. Einstweilen erscheint jedoch in dieser von Erfolglosigkeit geprägten Situation die derzeitige starke Konzentration der Studienkapazitäten auf die Chemotherapie schwerlich gerechtfertigt. Und auch die Vorwürfe, die die Schulmedizin, sicherlich meistens zu Recht, den „Außenseitern" der Medizin macht, dass sie nämlich außerstande seien, ihre Erfolgsbehauptungen wissenschaftlich zu untermauern, fallen auf sie selbst zurück. Ein Umdenken in Krebstherapie und Krebsforschung erscheint nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen, sondern vor allem im Interesse der Patienten dringend erforderlich… (wird aber geldeswegen nicht gemacht, Anmerkung von E.K.F.)

Studie Dr. Abel

Empfohlen wurde mir die Studie von Dr. Dr. habil. Abel über die Chemotherapie. Diese Studie ist für die Chemotherapie wirklich vernichtend. Abel, Ulrich, Priv.- Doz. Dr. rer. nat. Dr. biol. hum. habil., geb. 1952. 1970 bis 1979 Studium der Mathematik, Physik, Philosophie und Betriebswirtschaft an den Universitäten Düsseldorf, Hannover, Aix-en-provence und Bielefeld. 1977 Promotion an der TU Hannover in Mathematik, 1986 Promotion in Humanbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover; 1989 Habilitation in Epidemiologie und Biometrie an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Heidelberg. 1977 bis 1980 tätig als wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Angewandte Mathematik der Universität Bielefeld, 1980 bis 1993 als Biometriker des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim am Deutschen Krebsforschungszentrum, seit 1993 am Institut für Medizinische Biometrie der Universität Heidelberg, Hauptarbeitsgebiete: Planung und Auswertung klinischer und labormedizinischer Studien, Epidemiologie des Krebses. Ulrich Abel ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher und Träger mehrerer Wissenschaftspreise.

Absolute Blamage für Chemotherapie

Eine Auswertung der Daten von über 100.000 Krebspatienten in den USA und Australien ergab ein katastrophales Ergebnis für die Chemotherapie: Die Erfolgschancen liegen gerade mal bei 2-3%. Zu ähnlichen Ergebnissen kam bereits vor einigen Jahren Prof. Abel vom Krebsforschungszentrum Heidelberg. Eine Auswertung der Daten von 72.946 Krebspatienten in Australien und 154.971 Krebspatienten in den Vereinigten Staaten kam zu dem niederschmetternden Ergebnis, das Chemotherapie nur bei 2,3 (Australien) bzw. 2,1% (USA) aller Krebs-Patienten einen Erfolg brachte (Erfolg = 5 Jahre Überlebenszeit). Die Autoren fragen sich zu Recht: "Ist diese Form der Therapie noch zeitgemäß? Und was ist mit den Unsummen an Forschungs- und Spendengelder passiert? Nach 20 Jahren intensiver Krebsforschung könnte man eigentlich ein anderes Ergebnis erwarten". Der Artikel erschien unter dem Titel "The Contribution of Cytotoxic Chemotherapie to 5-year Survival in Adult Malignancies" in der Zeitschrift "Clinical Oncology". Zu ähnlichen Ergebnissen kam bereits Prof. Abel vom Krebsforschungszentrum Heidelberg. Er vertrat sogar die Meinung, dass Patienten ohne Chemo bessere Überlebenschancen hätten. Kommentar: Fragen Sie als Patient bitte Ihren Arzt nach Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie hoch die Überlebenschanchen mit bzw. ohne Chemotherapie sind. Machen Sie ihn notfalls auf diese Studie aufmerksam. Übrigens, die meisten Ärzte, angesprochen auf dieses Thema, würden bei sich selbst niemals eine Chemotherapie machen lassen. Warum wohl? Wer jetzt jedoch meint, das sei das Ende der Chemotherapie, wird eines Besseren belehrt werden. Die mächtigen Pharma-Multis werden sich das Geschäft mit dem langsamen, qualvollen Dahinsiechen nicht so schnell vermiesen lassen. Schließlich geht es um Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe.

Quelle: Optionen, Zeitschrift des Vereins "Menschen gegen Krebs" http://www.nlnv.de/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=45&idart=145&m=&s=

Das Deutsche statistische Bundesamt in Wiebaden meldet:
Im Jahr                              2004     2005      2006    2007
starben täglich an Krebs     596      602         603                   Patienten
Tendenz weiterhin staigend, also alle 3 Minuten mehr als einer